Schnarchen als Schlafstörung

 

 

 

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Schnarchen als Schlafstörung und Partnerschaftsproblem

Schnarchen stellt die häufigste Schlafstörung dar. 10 - 30% der jugendlichen Erwachsenen schnarchen im Schlaf. Mit zunehmendem Alter schnarchen dann rund 60% der Männer und 40% der Frauen. In den meisten Fällen ist jedoch keine Behandlung erforderlich, da das sog. habituelle oder primäre Schnarchen, also das ohne Atempausen vorliegt. Dieses stellt an sich keine gesundheitliche Gefährdung für den Betroffenen dar und ist nach versicherungsrechtlichen Grundsätzen auch nicht als Erkrankung einzustufen. Dagegen kann lautes oder unregelmäßiges Schnarchen ein erster Hinweis auf eine obstruktive Schlafapnoe sein, woran ca. letztendlich ca. 5% der Bevölkerung in der Bundesrepublik leiden.

Schlafbezogene Atemstörung, also das Schnarchen sowie das damit oft damit vergesellschaftete Schlafapnoesyndrom haben in der Bundesrepublik durch die weite Verbreitung in allen Altersklassen eine erhebliche volkswirtschaftliche Bedeutung. Hierbei wird der Schaden jährlich auf ca. 30 Millionen Euro geschätzt.

Einige Daten sollen das Problem der schlafbezogenen Atemstörungen verdeutlichen. Die Häufigkeit der Schlafapnoe entspricht etwa der des Diabetes mellitus. Von den betroffenen Patienten mit Schlafapnoe sind jedoch nur weniger als 5% überhaupt therapiert. 50.000 Patienten ca. werden jährlich in der BRD neu therapiert, trotzdem bestehen erhebliche Wartezeiten in der Therapie.

Partner von Schnarchern leidenMan könnte das Schlafapnoesyndrom also als eine “Volkskrankheit” mit erheblicher Dunkelziffer bezeichnen, und das nicht nur deshalb, weil Schnarchen naturgemäß stigmatisiert ist.

In der Zusammenschau kann das obstruktive Schlafapnoesyndrom als eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung angesehen werden, die vorwiegend bei übergewichtigen Männern im mittleren Lebensalter auftritt.

Eine englische Studie regt nicht nur zum Schmunzeln an, sondern bringt das Problem viel mehr noch auf den Punkt: Nach Angaben der britischen Anti-Schnarch- und Apnoe-Vereinigung geben 54 Prozent (!) der Bevölkerung an, dass sogar ihr Urlaub durch einen schnarchenden Partner gestört ist und somit ein Teil des Erholungswertes verloren geht. 20 Prozent mussten ins Badezimmer verbannt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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